Knorke Selbstgespräche

Hallo Mädel. Ja ich rede mit dir. Du weißt schon wen ich meine. Die 24-jährige Oma, die sich oft zu viele Gedanken um sich und die Welt und die Kombination von beidem macht. Komm mal ein bisschen runter. Echt: Chill mal! Sagt das die Jugend nicht so? Ich weiß, ich weiß, du bist manchmal echt oft besorgt. Wegen vielen kleinen Dingen. Manchmal gar nicht so wichtigen Dingen. Verstehe ich auch. Meiner Meinung nach sollte man sich auch eher mehr als weniger Gedanken machen. Aber manchmal übertreibst du es. Da bist du echt over the top. Völlig losgelöst von der Realität. Da ist nämlich alles ziemlich knorke. Job? Knorke. Hobbies? Knorke. Freunde und Liebe? Knorke. Ich weiß, dass du das Wort magst. Manchmal fehlt in deinen Gedanken aber auch der Punkt, an dem du dich selbst magst. Das ist nämlich auch vollkommen knorke. Sogar besser als das. Wenn du dich magst, ist das mit dem Rest nur noch Nebensache. Der fröhliche Mops führt ein fröhliche Leben. Nicht dass du ein Mops wärst. Aber Fröhlichkeit wäre cool. Einfach so eine Grund-Einstellung á la: Ich bin cool. Ich bin fancy. Was sonst ist, krieg ich auch noch hin. Hurray! Ich würde dich dabei voll unterstützen. Und eigentlich sind wir ja auch schon auf einem guten Weg dahin. Wird natürlich nicht immer einfach sein das Ganze. Aber wir supporten uns. Das bedeutet natürlich im Endeffekt, dass du dich selbst supportest. Das finde ich cool. An sich selber arbeiten kann ja nie schaden, solange man die Grund-Knrokigkeit nicht verliert. Vielleicht solltest du "knorke" an deine Zimmerwand schreiben? So schön mit Edding. Die Nachmieter würde sich freuen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Bärbel Kaufhold (Samstag, 04 März 2017 12:44)

    Du hast ja so recht. Grund-Knorkigkeit ist cool.
    Bleib so wie Du bist. Das ist voll knorke. :)